Die Mälzerei
Als eine der letzten Brauereien betreibt Schwarzbräu eine Mälzerei für den Eigenverbrauch an Gerstenmalz. 60.000 Zentner Gerste stammt von Landwirten aus der Region. Alle Vorgänge in der Mälzerei sind natürliche Prozesse. Allein durch Feuchtigkeit, Temperatur und Belüftung wird das Wachstum gesteuert.
Der Keimkasten
Bevor die Gerste zum Brauen geeignet ist, wird sie gemälzt. Das bedeutet, dass die Inhaltsstoffe aufgeschlossen werden. Die geputzten und sortierten Körner werden in Wasser eingeweicht. In Keimkästen ausgebreitet wachsen und keimen sie fünf Tage unter Luftzufuhr bei Temperaturen zwischen 12-15º C. Dabei entsteht Grünmalz, das auf der Darre getrocknet wird.
Die Darre
Auf der Darre wird das Grünmalz schonend getrocknet. Bei Tempearturene bis zu 95°C entsteht helles Braumalz. Erreichen in einem speziellen, 2-tägigem Darr-Programm die Teperaturen bis zu 120°C, entsteht dunkles Braumalz. Dabei caramelisiert Zucker, der zuvor beim Keimvorgang entstanden ist.





