Der Lagerkeller
Nach dem Gärkeller muss das Jungbier erst einmal bis zu sechs Wochen in großen Lagertanks ruhen und reifen, um sein ganzes Aroma zu entfalten. Bei dieser Nachgärung erfährt es zudem eine geschmackliche Reifung. Bei einer Lagerung von bis zu Minus 2°Celsius erhält das Bier neben der Haltbarkeit auch seine Geschmacksstabilität. Die Kapazität des Lagerkellers beträgt 3.000.000 Liter.
Der Massefilter
Das Bier durchläuft vor der Abfüllung verschiedene Filtrationsstufen. Bei Schwarzbräu schwört man noch auf das altbewährte Verfahren des Massefilters. Nach dem Vorklären wird das Bier mit Hilfe reiner Baumwollfasern gefiltert. Der Vorteil liegt auf der Hand. Die Fasern werden in der Brauerei gewaschen und zu neuen Filterschichten gepresst, ohne dass Abfall entsteht.
Der Schichtenfilter und Drucktank
Der Schichtenfilter verleiht dem Bier seinen goldenen Glanz durch feine Papierfilterschichten. Als Pufferzone der Füllerei dient der Drucktankkeller. Hier wird das Bier kurz zwischengelagert, bevor es zum Flaschen- oder Fassfüller gepumt wird. Engpässe im Füllablauf können so kurzfristig abgefangen werden.



